Drei Gründe warum Sex nicht klappt

Potenzstörungen können sich aus mehreren Gründen entwickeln

Potenzstörungen können sich aus mehreren Gründen entwickeln:

Psychische Gründe

Potenzstörungen, die psychische Gründe haben, betreffen kaum mehr als 15 Prozent aller Patienten. Das wird auch durch internationale Daten unterlegt. Der Zustand kann auch mit langanhaltenden organischen Gründen zusammenhängen. Es kann zu einem bestimmten Partner gebunden sein, und auch unabhängig vom Partner sein. Meistens „funktioniert” Mann in einer gewohnten Situation, z.B. zu Hause bestens, aber in einer neuen Beziehung oder in einer ungewohnten Situation scheitert er. Aber der Gegenteil dessen ist auch nicht selten.

Wer von uns kennt die Geschichten nicht, in denen der Ehemann nur mit der Nachbarin „tatsächlich” zusammen sein kann? Es kommt auch vor, dass Mann eine schöne Ehefrau hat, trotzdem jede Menge Energie aufbraucht, um die Partner so oft wie möglich zu wechseln – oft ohne jegliche Auswahl zu tun, um damit seine Vollkommenheit zu beweisen, da er zu Hause versagt hat.

Oft kann dabei die Ehefrau eine Rolle spielen, die erotisch impotent ist und das Liebesleben eher als Pflicht auffasst. Zu dieser Kategorie gehören auch Verletzungen, die während der psychosexuellen Entwicklung erleidet wurden.

Hormonalische Gründe

Dazu gehört der spezielle Fall, wenn der männliche Geschlechtshormon (Testosteron) fehlt, oder wenn der Gleichgewicht von weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen zugunsten der weiblichen Geschlechtshormonen umkippt. Diese Patienten kommen nur selten zu einem Arzt. Die Krankheit wird für gewöhnlich nur zufällig erkannt, was damit erklärt werden kann, dass Potenzstörungen, die hormonalische Gründe haben, fehlende odar stark nachlassende sexuelle Begierde zur Folge haben.

Daraus folgt, dass diese Männer kein Krankheitsbewusstsein haben, dass heisst, dass Impotenz für sie keine Krankheit ist. Bei solchen Patienten kann das Gleichgewicht – nachdem der Hormonspiegel gründlich ausgewertet wurde – durch die Dosierung des fehlenden Hormons oder durch Stimulieren des hormonausscheidenden Organs wiederhergestellt werden.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Wir leben in einer Zeit, in der Medikamente in grossen Mengen verzehrt werden, wir Menschen nehmen ungaublich viele Pillen. Medikamente, wie alle äusseren Faktoren, die mit dem Organismus in Beziehung kommen, können gewollte und ungewollte Wirkungen haben. Es gibt viele wichtige Medikamente, die bei langanhaltender Anwendung Potenzstörungen auslösen können. Dazu gehören Beruhigungsmittel, bestimmte Medikamente gegen Epilepsie, manche Blutdruckmittel, und einige Arzneimittel, die zur Behandlung von Magengeschwür angewandt werden.

Beschuldigen Sie mich nicht damit, dass ich die Behandlung der Impotenz vor allen anderen Problemen setze, und ich Menschen davon abreden will, lebenswichtige Medikamente einzunehmen. Darum geht es überhaupt nicht! Aber es muss immer abgewogen werden: was für ein Vorteil und was für ein Nachteil davon kommen kann. Es gibt Menschen, die aus freien Stücken oder wegen oberflächlichen Indikationen für lange Zeit Medikamente nehmen, die sie weglassen könnten, oder mit anderen Mitteln ersetzen könnten.